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Plastisphere - Ronald van der Meijs

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Ronald van der Meijs

Übersetzung bald verfügbar.

Standort Kunstwerk: De Burght Kerk
Binnenburg 2, 1791 CG Den Burg
Nummer 8 (siehe Karte)

PROFESSOR LINDA AMARAL–ZETTLER

Professor Linda Amaral – Zettler, Meeresmikrobiologin

"Mich fasziniert der “Plastisphäre": Die dünne Schicht lebender Organismen, die sich an Plastikstücken im Ozean festsetzt. Man findet diese Plastisphäre auf Plastikteilen, die am Strand angeschwemmt worden sind, aber auch auf Plastik, in der sogenannten Plastiksuppe in den Ozeanen."

"Es ist etwas ganz Besonderes, dass so viele Bakterien, Algen und andere Organismen von Plastikteilen leben. Sicherlich gibt es in der Mitte des Ozeans sehr wenig zu essen für diese Art von Organismen. Ich versuche vor allem zu untersuchen, was es ist, dass diese Lebewesen in unseren Müll anzieht. Ist es nur ein Befestigungsstelle, oder machen sie auch etwas mit dem Kunststoff.  Brechen sie es vielleicht sogar ein bisschen ab?

Leben auf einem Plastikplanet

Der Meeresmikrobiologe Professor Linda Amaral – Zettler ist fasziniert von Plastik, oder besser: Von Leben, das an Plastik festhält. "Es gibt eine Menge Plastikabfälle, die in den Meeren und Ozeanen schwimmen. Das sieht man, wenn man die Flutlinie entlang geht. Wenn man sich so ein Stück Plastik vom Strand anschaut, sieht man auch, dass es manchmal komplett von einer Schicht von Bakterien, Algen und anderen Lebewesen bedeckt ist. Diese haben in diesem Kunststoff vor allem eine Gelegenheit gesehen; Eine Oberfläche, an der man sich haften kann. Da die kleine Schicht des Lebens auf der Außenseite der Erde Biosphäre genannt wird, sehe ich die Schicht des Lebens auf einem Stück Plastik als Plastiphäre ".

Wüste im Ozean

Der Abfall in den Ozeanen wird "Plastiksuppe" genannt. Sie sammelt sich in großenWasserwirbelvon Hunderten Kilometern Durchmesser. Diese Suppe ist sicher keine dicke, gefüllte Suppe, geschweige denn ein Teppich aus Müll, aber alles in allem steckt viel Plastik in unseren Ozeanen! Das Meereswasser selbst ist an diesen Stellen sehr nährstoffarm; Dort ist auch relativ wenig Leben. Man kann es sogar als eine Art Wüste im Ozean sehen. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich Bakterien und Algen gerade auf dem Kunststoff sammeln. Was zieht sie dort an? Gemeinsam mit meinen Kollegen und Studenten versuche ich, die Wechselwirkung zwischen Plastik und Mikroorganismen zu entdecken. "

Biodegradation

"Es könnte durchaus sein, dass die Bakterien den Kunststoff als eine Art Rohstoff verwenden. Ich glaube nicht, dass sie es komplett essen können. Unsere Forschung zielt nicht unbedingt darauf ab, eine Lösung für das Plastikproblem in der mikrobischeen Welt zu finden, sondern zu verstehen, wie Mikroorganismen diese neue Umgebung prägen.

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